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Wir möchten gern offen für Neugierige, Suchende, Interessierte sein. Niemand muss sich rechtfertigen, wenn er oder sie sporadisch an unseren Angeboten teilnimmt oder sie über längere Zeit besucht, ohne sich uns verbindlich anzuschließen. Sonntags gehören geschätzt 1/3 der Besucher der Gemeinde nicht formal an.

Beteiligung2Nicht nur für den Besuch von Veranstaltungen, auch für die aktive Beteiligung ist die Mitgliedschaft keine Voraussetzung.

Erfahrungsgemäß stellt sich aber irgendwann der Wunsch ein, auch organisatorisch dazu zu gehören. Dabei gibt es verschiedene Stufen der Integration. So kann man sich beispielsweise in einem ersten Schritt unkompliziert als Freund(in) der Gemeinde mit der Adresse im Gemeindebüro registrieren lassen. Dann erscheint man im aktuellen Adressenverzeichnis, und wird z.B. auf Wunsch sonntags als Geburtstagskind genannt. Man kann ferner im Büro um die Einrichtung eines eigenen Gemeindefachs bitten (die Fächer befinden sich im hinteren Foyerbereich). Auf diese Weise bekommt man regelmäßig den Gemeindebrief oder andere Informationen zugestellt.

Wer sich für die Mitgliedschaft interessiert, sollte vielleicht am besten das Gespräch mit einem der Pastoren oder Ältesten suchen. Wir führen zwei Mal im Jahr Seminare durch, in denen in der nötigen Ruhe dann alle offenen Fragen geklärt werden können. Grundsätzlich wird man Mitglied in einer Baptistengemeinde durch die Glaubenstaufe, sofern man nicht andernorts eine solche bereits empfangen hat. Christen, die aus einer anderen kirchlichen Tradition zu uns kommen sind selbstverständlich genauso willkommen. Wir sind aber zurückhaltend damit, Menschen aus anderen Kirchen „abzuwerben“, weil wir davon ausgehen, dass Gott die Vielfalt der Kirchen schätzt und gebrauchen möchte. Wenn jemand in der Kreuzkirche sein/ ihr geistliches zuhause sieht und dabei an der eigenen – ohne persönliche Willensbekundung vollzogenen – Taufe festhält, dann ist hier im persönlichen Gespräch nach Lösungen zu suchen. Denn eines steht fest: Wir wollen keine „Übertrittstaufen“ vollziehen. Taufe ist das großartige Angebot Gottes, sich im Glauben zu verwurzeln. Deshalb ist uns wichtig, dass niemand gegen sein/ ihr eigenes Gewissen die Taufe an sich vollziehen lässt.

Vor einigen Jahren hat die Gemeinde einmal versucht in Worte zu fassen, wie sie die Mitgliedschaft in der EFG Oldenburg versteht. Herausgekommen sind dabei die folgenden Formulierungen, die nach Jahren noch immer ihre Gültigkeit haben:

Nach der Aussage des Neuen Testaments ist die Gemeinde eine verbindliche Gemeinschaft von Menschen, die an Jesus Christus glauben. Die einzelnen Mitglieder stehen in einer lebendigen Verbindung zu Christus. Sie erhalten in der Gemeinde geistliche Nahrung und tragen ihrerseits etwas zum Gemeindeaufbau bei. Der Heilige Geist befähigt sie zu einer Lebensführung, in der sich ihr Glaube sichtbar auswirkt.

Beteiligung1So bedeutet Gemeindemitgliedschaft konkret,

  • aus dem Geschenk einer persönlichen Gottesbeziehung zu leben und auf die Förderung des eigenen geistlichen Wachstums bedacht zu sein (vgl. z.B. Joh 15,4f.; Gal 5,22-25; 1Petr 2,2)
  • durch eigenes Verhalten und Reden Verantwortung zu übernehmen für eine Atmosphäre gegenseitiger Liebe und Achtung, Wahrhaftigkeit und Echtheit (z.B. Rö 14,19; Eph 4,29; 1Kor 13,2+6)
  • mitzuhelfen, den Auftrag der Gemeinde in der Welt umzusetzen und die grundsätzlichen Ziele der Gemeinde mitzutragen (z.B. Apg 4,24.32; 1Thess 5,12f; Mt 28,18ff)
  • die von Gott anvertrauten Begabungen und Talente den eigenen Möglichkeiten entsprechend innerhalb der Gemeinde und in der Welt einzubringen (z.B. 1Petr 4,10; Mt 25,14-30; Eph 4,11f)
  • durch eine am Evangelium orientierte Lebensführung, eine rege Teilnahme am Gemeindeleben sowie den eigenen finanziellen Beitrag das Zeugnis der Gemeinde zu unterstützen (z.B. 1Kor 6,19; Hebr 10,25; 2Kor 9,6f; Mal 3,10)