Unsere Gemeinde stellt sich vor

Herzlich willkommen auf der Seite der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Oldenburg (Baptisten) Kreuzkirche. Wir laden Sie ein, unsere Gemeinde online kennenzulernen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf. Oder noch besser, kommen Sie einfach mal vorbei. Wir würden uns freuen.

Lieferkettengesetz 350x422

Eine Unterschrift für eine faire Lieferkette, denn nur ein Lieferkettengesetz liefert (mit) Sicherheit

Der mangelhafte Brandschutz in einer KiK- Zulieferfabrik in Pakistan führt zum Tod von 258 Menschen. Durch den Dammbruch bei einer brasilianischen Eisenerzmine sterben 246 Menschen – obwohl der TÜV Süd Brasilien kurz zuvor die Sicherheit des Damms zertifiziert hat. Vor einer Platin-Mine in Südafrika werden 34 streikende Arbeiter erschossen und BASF macht mit dem Betreiber der Mine weiterhin gute Geschäfte.

Ein Lieferkettengesetz, das deutsche Unternehmen zur Verantwortung ruft, würde helfen. Darauf hatte sich die GroKo bereits 2018 in ihrem Koalitionsvertrag verständigt:

Wir setzen uns für eine konsequente Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) ein, einschließlich des öffentlichen Beschaffungswesens. Falls die wirksame und umfassende Überprüfung des NAP 2020 zu dem Ergebnis kommt, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreicht, werden wir national gesetzlich tätig und uns für eine EU-weite Regelung einsetzen. (S. 156, Z. 7380ff)

Der Entwicklungsminister drängt auf das Gesetz; denn die Freiwilligkeit, auf die sich das Wirtschaftsministerium leider beruft, liefert keine Sicherheit. Sie geht auf Kosten der Menschen, die weiter unter Sklaverei-ähnlichen Bedingungen arbeiten. Und sie geht auf Kosten der Unternehmen, die bereits Verantwortung übernehmen.

Gefährdet ein Lieferkettengesetz den Wirtschaftsstandort Deutschland? So kann man fragen. Aber genau genommen ist diese Fragestellung nicht fair. Nicht nur den Menschen gegenüber, die unter den gegenwärtigen Bedingungen leiden. Das ist auch unfair den europäischen Partnern gegenüber, die bereits solche Gesetze eingeführt haben: Niederlande, Frankreich, Großbritannien u.a. Würde Deutschland auch ein solches Gesetz einführen, wäre das für die Arbeit der EU-Kommission richtungsweisend. EU-weite Richtlinien wären zum Greifen nahe. Und auch viele Unternehmen wie BMW, Daimler und Tchibo sprechen sich für ein Lieferkettengesetz aus.

Ein großes Bündnis, das unter vielen anderen Brot für die Welt, BUND, DGB, Greenpeace, Misereor, ver.di, Germanwatch und auch die Micha-Initiative umfasst, hat die Initiative Lieferkettengesetz gestartet. Deine Unterschrift unterstützt die Initiative.

Lieferkettengesetz Logo 212x136

Micha Logo 200x100