Unsere Gemeinde stellt sich vor

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Monatsspruch März:

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu und dient ihm allein. (1.Samuel 7,3)

„Na, wie war´s in der Schule?“ Ich sitze am Laptop und blicke kurz auf zu meiner Tochter, die in der Tür steht. Sie erwidert trocken: „Das erzähl ich dir, wenn du wirklich Zeit für mich hast!“ Ich fühle mich ertappt. Sie hat Recht. Natürlich liegt mir daran, von ihr zu erfahren. Ich will ihr mein Interesse zeigen. Aber tief in mir drin möchte ich auch erst fertig werden. Ich werde durch ihr Kommen in meiner Arbeit gestört. Natürlich will ich mir das nicht anmerken lassen. Doch manche Dinge funktionieren nicht gleichzeitig. Das wird mir umgehend gespiegelt.

Der Prophet fordert auch volle Aufmerksamkeit. Für Gott. Der gibt sich nicht mit weniger als dem ganzen Herzen zufrieden. Er will unseren Dienst, unsere Hingabe. Er will sie ganz.

Natürlich glaubt man an Gott in Israel. Ein Leben ohne Gottvertrauen ist undenkbar. Wer sonst hält die Erde, wer lässt die Sterne leuchten, wer sorgt für Ernte und Ertrag? Und man ist auch dankbar für sein Wirken in der Geschichte. Es tut gut, erwähltes Volk zu sein. Vom Gott Israels aus der Sklaverei in Ägypten befreit worden zu sein. Und seine Gebote – sie regeln den Alltag. Gut so. Allerdings ist es auch so, dass einige Familien ganz großartige Ernteerträge erzielen, die – wie man weiß – die Göttin der Fruchtbarkeit verehren. Das kann man doch nicht ignorieren. Und was soll schlimm daran sein, neben Jahwe auch den Göttern der Kanaaniter seine Referenz zu erweisen? Hier und da ein Opfer für die einheimischen Gottheiten. Das schadet doch nun wirklich niemanden.

Doch der Prophet ist anderer Meinung. „Allein“ soll Jahwe gedient werden. Volle Zuwendung verlangt er. Unsere ganze Aufmerksamkeit. Weil Gott selbst keine halben Sachen macht, sollen seine Menschen ihm darin folgen. Weil Gott seinen Kindern zu allen Zeiten dient, sollen die es ebenso machen. Keiner muss sich verzetteln. Keiner muss auf Nummer sicher gehen und noch einen anderen Gott verehren. Ein Gott reicht. Unsere Aufmerksamkeit ist unteilbar. Gott weiß das. Er will nicht ein bisschen Anerkennung. Er will unser ganzes Herz.

Ich hab mich an jenem Tag übrigens entschieden: Weiter arbeiten oder zuhören? Ich habe den Laptop beiseitegelegt, Tee gekocht und meiner Tochter meine volle Aufmerksamkeit gewidmet. Zugehört, nachgefragt, mitgedacht. Quality Time im Alltag, wertvoll und richtig. Wir Beide waren zufrieden – ich, weil ich meinem Herzen gefolgt war. Sie, weil es ihr gutgetan hat, sich mitzuteilen und meine Liebe zu spüren.

Elisabeth Seydlitz

 

Bild: Werner/ pixelio.de

Termine

24
Mär
Gottesdienst
10:00 Uhr
24
Mär
Gottesdienst 12Punkt1
12:01 Uhr
31
Mär
Gottesdienst
10:00 Uhr
07
Apr
Gottesdienst mit Abendmahl
10:00 Uhr
14
Apr
Gottesdienst
10:00 Uhr
14
Apr
Gottesdienst 12Punkt1
12:01 Uhr