Unsere Gemeinde stellt sich vor

Herzlich willkommen auf der Seite der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Oldenburg (Baptisten) Kreuzkirche. Wir laden Sie ein, unsere Gemeinde online kennenzulernen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf. Oder noch besser, kommen Sie einfach mal vorbei. Wir würden uns freuen.

Monatsspruch November:

„Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“ (Ez 37,27)

Wir haben es wirklich gut erwischt. Wir genießen unsere Nachbarschaft! Die Kinder haben Freunde zum Spielen und wir gehen gerne raus, weil wir gerne unsere Nachbarn treffen.

Gott will unser Nachbar sein. Ich will unter euch wohnen, sagt er. Ich will nicht fern im Himmel thronen. Ich will in eurer Nachbarschaft einziehen.

Gerade werden in unserer Nachbarschaft die letzten Grundstücke bebaut. Wir beobachten: Wer baut da? Wie bauen sie? Irgendwie überlegen wir: Kann man von dem Haus, das da errichtet wird, auf die Nachbarn schließen? Wie wirkt das Haus? Als Eltern gucken wir natürlich, ob da auch Kinderzimmer geplant werden.

Als wir gebaut haben, wollten wir an die Fenster im Erdgeschoss hinten Gitter machen. Das kannten wir so von unserem letzten Wohnort. Da machte man das zum Schutz vor Einbrechern. Jetzt wurde uns geraten: Macht das nicht! In Oldenburg denken die Nachbarn, ihr wollt euch abschotten.

Wie baut denn Gott? Was für ein Haus errichtet er sich? Der Prophet Ezechiel widmet 9 Kapitel der Beschreibung: Was ist das für ein Haus, in das Gott einzieht? (Ez 40-48). Ganz ehrlich: Gitter an den Badezimmerfenstern wären da noch einladend gewesen. Dicke Mauern bekommt Gottes Haus. Ein großer Abstand zu den Nachbarn muss eingehalten werden. Ich bin froh, dass unsere Nachbarn anders bauen.

Und doch: Gott will in unserer Nachbarschaft einziehen. Das ist tröstend. Die Menschen, an die sich Ezechiel wendet, tröstet das. Denn gerade noch hatte Gott die Nachbarschaft verlassen. In Jerusalem war man ihm kein guter Nachbar. Neben Gott wurden auch Götterbilder verehrt. Und auch untereinander waren sich die Menschen keine guten Nachbarn. Da hat sich Gott aus der Nachbarschaft zurückgezogen und Jerusalem dem Untergang überlassen.

Jetzt also ein neuer Anfang: Ich will wieder unter euch wohnen. Aber das muss besser werden als beim letzten Mal. Der Tempel, den Ezechiel beschreibt, erinnert mich an die Bitte des Unservater: „Geheiligt werde dein Name.“ Heiligkeit beschreibt das angemessene Verhältnis von vertrauensvoller Nähe und respektvoller Distanz. Ich will euer Nachbar sein; aber ich will euer Gott in eurer Nachbarschaft sein. Nähe und Distanz. Nachbarschaft und Hierarchie. Geborgenheit und Gehorsam.

Und so zeichnet sich Gottes Haus nicht nur durch dicke Mauern und große Abstände aus. In diesem Haus entspringt ein Fluss. Lebensspendendes Wasser geht von Gottes Haus aus (47,1-12). Dass Gott in unserer Nachbarschaft wohnt, wirkt belebend. Das bekommen auch die Nachbarn mit, führt Ezechiel diesen Gedanken fort (37,28). Gott nahe zu sein, ist kein exklusives Vorrecht. Das soll auch andere anziehen und einladen.

Sören Brünninghaus

 

Termine

26
Nov
Gottesdienst
10:00 Uhr
26
Nov
Gottesdienst 12Punkt1
12:01 Uhr
01
Dez
"66 Minuten" Feierabendkonzert
20:00 Uhr
03
Dez
Taufgottesdienst mit Abendmahl
10:00 Uhr
10
Dez
Gottesdienst
10:00 Uhr
10
Dez
Gottesdienst 12Punkt1
12:01 Uhr