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Monatsvers Dezember:

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. (Matthäus 2,10)

Gott ist ein persönlicher Gott. Das wird an der Geschichte der Weisen (Magier, Sterndeuter... wie man sie auch nennen mag) sehr deutlich. Wer oder was auch immer diese Menschen waren, die sich auf die Suche nach dem König der Juden machten, sie kannten sich ziemlich sicher auf dem Gebiet der Astronomie aus. Sie sind die einzigen, die durch einen Stern zu Jesus geführt werden. Einen ziemlich merkwürdigen Stern, weshalb er den Männern wohl auch aufgefallen sein muss. Nachdem sie einen Zwischenhalt bei Herodes gemacht haben heißt es, der Stern hätte sie tatsächlich geführt und wäre dann auch noch direkt über dem Stall, in dem das Kind lag, stehen geblieben. In der Bibel finden wir noch so viele weitere Beispiele, in denen Gott ganz persönlich zu den Menschen spricht und sie zu Jesus führt.

Dabei muss ich z.B. an die Wolken- und Feuersäule denken, durch die Gott sein Volk in der Wüste den richtigen Weg gezeigt hat. Auf diese Art und Weise taucht Gott an keiner anderen Stelle nochmal auf. In der Apostelgeschichte lesen wir, dass die Christen aus Jerusalem verstreut wurden. Doch genau das gebrauchte Gott, um das Evangelium durch diese Christen zu verbreiten. In diesem Zuge wurde auch Paulus, der größte Christenverfolger seiner Zeit, zu Jesus geführt. Auf dem Weg nach Damaskus begegnete ihm Jesus selbst. Obwohl Paulus nur seine Stimme hörte, war diese Begegnung so klar und eindrücklich, dass er nun selbst ein Nachfolger von Jesus wurde.

Auch heute begegnet und begleitet Gott uns ganz persönlich. Er offenbart sich in einem Bibeltext oder in einem technischen Bild. Der eine hört Gottes Stimme, für den anderen ist es mehr ein Bauchgefühl. Gott zeigt ganz deutlich seinen Willen und oft sieht man erst im Rückblick was Gott alles getan hat. Es gibt unzählige Möglichkeiten wie Gott mit Menschen unterwegs ist. Das fasziniert mich und zeigt mir einmal mehr, dass wir ihn nicht in eine Schublade stecken können.

Egal wie Gott im Leben eines Menschen handelt, das Ziel ist klar: Jesus. Die Männer, die dem Stern gefolgt sind, waren überglücklich, als der Stern über dem Stall stehen blieb und ihnen damit signalisierte, dass sie endlich am Ziel angekommen waren. Wir müssen noch eine Zeit warten, bis wir Jesus leibhaftig gegenüber stehen, aber Freude können wir auch schon auf dem Weg dahin haben. Wenn wir zu Jesus kommen, schenkt er uns Freude.

Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorfreude und Weihnachten ein Fest der Freude. Es ist für mich eine Erinnerung daran, dass auch wir Menschen auf ihrem Weg zu und mit Jesus begleiten können, ganz persönlich. Wir selbst sind eine Möglichkeit, wie Gott Menschen zu sich zieht und ihnen Freude schenkt, wenn sie endlich zu Jesus gefunden haben.

Lena Bachmann


 


Bild: Werner/ pixelio.de

Termine

16
Dez
Gottesdienst
10:00 Uhr
16
Dez
Gottesdienst 12Punkt1
12:01 Uhr
23
Dez
Gottesdienst
10:00 Uhr
23
Dez
Gottesdienst 12Punkt1
12:01 Uhr
24
Dez
Christvesper mit Kindermusical
15:30 Uhr
24
Dez
Christvesper
17:00 Uhr